Dass für Neugeborene eine ausgewogene Ernährung das wichtigste für ein gesundes Leben ist, sollte klar sein. Das bedeutet, man sollte dem Baby nicht unbedingt etwas zu essen geben, das auf der nächstmöglichen Grillplatte gegrillt wurde. Überhaupt sollte man scharfes Essen vermeiden, und dazu gehört Grillplatten Essen nun einmal. Dabei sind Grillplatten keineswegs schädigend für Erwachsene und das führt oft zu Verwirrung. Babys sollte man möglichst mit frischem Essen füttern, dass eigens für diese zubereitet wurde. In jedem Supermarkt gibt es spezielle Babynahrung, die mit Sicherheit keinen negativen Einfluss auf die Entwicklung des Neugeborenen haben wird. Alternativ besteht bei der Mutter immer noch die Möglichkeit, das Kind zu stellen. Meiner Meinung nach die gesündeste Variante.
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Irgendwie werde ich den Verdacht nicht los, daß das Ganze Methode hat:
-da werden in Düsseldorf reihenweise Sperrverfügungen ausprobiert
-da wird in einem gesetzgeberischen Schnellschußverfahren ein Gremium installiert (KJM), das selbst Verordnungen zum ‘Jugendschutz’ erlassen und Verstöße ebenso selbst verfolgen kann
-da wird von einer Stiftung, die auf sehr dubiose Weise bereits in den ersten Zügen der Verschärfung von Zensur aktiv mitgearbeitet hat (siehe: Bertelsmann/jugendschutz.net) ein Symposium veranstaltet mit der Forderung nach Selbstzensur von Suchmaschinen (Vortragender: ein Professor aus Leipzig)
-da wird auf den Medientagen von einer möglichen Haftung der Zugangsprovider bezüglich der verbreiteten Inhalte aus dem Ausland, die gegen deutsches Recht verstoßen könnten, fabuliert. Sieht mir wie ein verdammter Masterplan aus:
-erst sind die Schmuddelanbieter als Versuchsfeld dran um Technik und Akzeptanz zu testen
-dann werden die Multiplikatoren, ohne die keine Information über Angebote möglich ist, lahmgelegt (Suchmaschinen)
-zu letzter Sicherheit wird der Zugang zu Inhalten, die man möglicherweise doch noch finden könnte über das Nadelöhr Zugangsprovider gestoppt.
Genau so macht’s der Chines’ auch. Herrschaften, der gute alte Zug Bundesrepublik befindet sich in voller Fahrt auf dem Weg in Richtung SBZ. Ich postuliere einmal, daß die DDR-eigenen Zensierer es mit dem Netz nicht anders gemacht hätten, wäre die DDR nicht vorher kollabiert. Aber wie war noch die Hymne: “Auferstanden aus Ruinen…” Wer sagt mir denn, daß die Altkader den langen Marsch durch die Institutionen nicht bereits abgeschlossen haben und in den Sozen eine willfähige Unterstützergruppe finden (man denke nur an Berufsverbote in den 60er/70ern)? Sehe ich mir einen Großteil der Bundestags-/Landtagsabgeordneten an: die sind in der Ostzone aufgewachsen und über Jahrzehnte hinweg indoktriniert worden- das dürfte man kaum ablegen nur weil man andere Geldscheine in der Tasche hat (wer’s nicht glaubt möge sich mal mit Stasi-Witwen unterhalten, die wie selbstverständlich vom Benefit der alten BRD profitieren ohne das Gedankengut der DDR auch nur ansatzweise in Frage zu stellen). Wenn ich mir den Stasi-Sumpf in Leipzig ansehe finde ich das gar nicht so absurd, daß heute in den untergeordneten und den Regierungen zuarbeitenden Ebenen genau die Leute sitzen, vor denen Konrad Adenauer uns immer gewarnt hat: “Hinter Machtebursch fänkt de Taiga an!” Heute scheint die Taiga schon bei Aachen anzufangen und wir sind alle mittendrin. Mielkes feuchte Träume scheinen in meinem zukünftigen Ex-Heimatland wahr zu werden (denn irgendwie fange ich an, mich hier nicht mehr wohlzufühlen). “Geh’ doch nach drüben”??? Ich habe die Befürchtung, ich bin schon mittendrin.
Ja, aber er hat IMHO indirekt doch seine Wirkung: Langsam muß doch mehr Leuten auffallen, daß wir das gegenwärtige (Wirtschafts-/Steuer-/Sozial- etc.) System nicht mehr im Griff haben. Deine Gedanken (und Dein Link) gehen m.E. in die absolut richtige Richtung. Ich würde – mit Verlaub – nur noch einen Schritt weitergehen und eine zinslose (Tausch-) Wirtschaft nur noch da einsetzen, wo man non-monetär nicht mehr weiterkommt (z.B. im Fernhandel, in diesem Zusammenhang ist das Geld ja auch entstanden! (Seidenstrasse etc.)). Meinetwegen gern, ist halt schwieriger umzusetzen. Es gibt Besitztümer, die sich schwer mit einem Schlag enteignen lassen, da wäre eine automatische Wertminderung für nicht investiertes, nicht kostenlos verliehenes oder verschenktes Geld ein demokratischer Weg. Die Verteilung würde sich nach und nach von selbst regulieren und zu unglaublichem Wirtschaftswachstum führen, bis wir irgendwann einfach keine Lust mehr haben Überproduktionen zu entsorgen, statt sie einfach nicht mehr herzustellen und den Rest der Woche in der Sonne zu verbringen, so sie denn gerade scheint. http://www.5-stunden-woche.de – kennst Du sicher schon, war ja vor
kurzem hier im Gespräch. Auch wenn es in (noch zu vieler Leute) abgehoben klingen mag: So Leute wie Heidemarie Schwermer (“Das Sterntalerexperiment. Mein Leben ohne Geld”) oder http://www.umsonstladen.de gehen meines Erachtens ins die letzendlich zukunftsweisende Richtung. Denn es geht tatsächlich OHNE Geld: jede Familie “funktioniert”, nein, pardon LEBT so. Warum sollte man das nicht auch auf andere Lebensbereiche übertragen? Auch andernorts klappt das allem Anschein nach sehr gut, siehe Internet, Open Source, Open Content etc. (Pekka Himanen: “Die Hacker-Ethik. Und der Geist des Informationszeitalters”). Habe ich auch gelesen. Ist gut, aber ein – wie ich finde – spezieller Fall. Die Dame hat vorher in Verhältnissen gelebt, die ihr einen gewissen Bekanntheitsgrad und eine Vertrauensstellung in der gehobenen Schicht mit auf den Weg gaben. Ich würde mein zu Hause auch gern so “behütet” wissen, falls ich mir einen mehrwöchigen Urlaub leisten kann, der wiederum Geld kostet. Es sei denn, die TUI bezahlt das italienische Hotel mit gespendeten Naturalien aus Deutschland, die ich vielleicht bei der kostenlosen Wartung ihrer EDV-Anlage aus Versehen liegen lassen hab
Nur Spaß, ich verstehe den Ansatz durchaus. Tauschbörsen gibt es überall und man kann vieles ohne Geld erledigen. Aber sie scheinen nicht ausreichend zu funktionieren, bei unserem “Talentetauschring” im Ort haben die meisten Minusstunden und müssten eigentlich mehr machen als nehmen, bis das Verhältnis wieder stimmt. Der Egoismus scheint auch dort noch sehr verankert zu sein. Aber ich hoffe in Deinem Sinne, das der Wachzustand eintrifft, bevor es kein Halten mehr gibt. Den unteren 95% der Bevölkerung mag das langfristig sogar vermittelbar sein, aber wie bringt man die restlichen 5% dazu, ohne Sklavenaufstand, Volkshetze, Bürgerkrieg und Gelegenheitsmord ? Jedenfalls muss etwas passieren – und zwar bald.
ich seh das eher so, dass ausser den verbrecherischen antisemitismus eigendlich nichts gross schieflief damals (realtiv zu den anderen kolonialnationen). nationalismus war wohl zeitgeist…und die deutschen eben besonders tüchtig. klar ist die ausbeutung der welt zum eigenen gunsten nichts auf das man stolz sein kann…aber die leute die dir dein schlechtes gewissen eingeimpft haben waren auf dem selben weg. …teilweise sind sie es ja heute noch…. das geschlagene kind, dass sich durch seine distanz nun moralisch edlen welten zuwenden kann wird selten von den prüglern erstgenommen und letzendlich, so dumm es ja auch ist gestallten diese eben die welt nach ihren nutzen. die welt hat eben keine kindergärtnerin, die diesen einen rahmen geben könnte. deshalb propagiere ich eben eher das “wieder auf die beine kommen” um die rüpel dann am ärmel zu ziehen so wie es ja china recht nett vormacht (siehe transformation des chinesischen teils des internets nach deren kulturellem dünken)…das schaffen die ja aber nur weil sie eben respektiert werden….und das sicher nicht nur als potentieller markt für westliche produkte sondern eben militärisch
Die Erwachsenen hatten damals ernste Bedenken, dass wir Kinder Spätfolgen davontragen würden, wenn wir den ganzen Tag “Balla, balla” hören, später dann ergänzt um “Yummy, yummi, yummy”, “hippy hippy shake” und “wooly booly”. Aber die menschliche Natur ist weit stabiler als die Vorstellung der Pädagogen das zulässt, ich selbst zum Beispiel bin ohne alle Spätfolgen davongekommen. Für die Erwachsenen war das Ganze völlig unerklärlich, wir Kinder verstanden es sofort: das hier war das Ende des Mittelalters, der brummelnden Nazis und der geistlosen Konfessionskämpfe. Denn das war diesen Reaktionären sofort klar: egal was mit diesem balla balla gemeint war, es hatte das Davon schwimmen ihrer Felle zur Folge. Und man konnte noch etwas anderes heraushören, wenn man aufpasste : den Wunsch nach einer klassenlosen Gesellschaft, ein Verdacht, der sich kurz darauf bestätigen sollte. Irgendwie fanden die Leute, etwas anderes komme ja gar nicht in Frage, wenn demnächst zur Mondlandung angesetzt wird. Ein Zusammenhang, der so nicht im Geringsten existiert, aber man wollte es eben so und nicht anders sehen.
Stets ist die Aussicht auf Klassenlosigkeit von großer Begeisterung begleitet , deren Vertonung zwar gelang, jedoch standen passende Texte nicht zur Verfügung, und um in Lächerlichkeit endende Versuche zu vermeiden, entschied man sich eben für “balla balla”. Um nicht ganz grundlos daher zukommen, wurde die Begeisterung auf ein in diesem Singzusammenhang eigentlich überflüssiges und höchsten als Zugabe erforderliches Baby projiziert. Ich will ja die Parallele nicht über strapazieren, aber was ist eine Fußball-WM anderes, als das Versprechen einer zeitweisen
Klassenlosigkeit ? Müller hat nichts, kann nichts, ist nichts. Aber wenn sein Team Weltmeister wird, hat er die Chance, dass dies für ein paar Tage in den Hintergrund tritt und er ohne Ansehen der Person der Herr Müller ist. Und da, in diesem Moment taucht das alte Fossil von 1964 wieder auf. Das scheint mit zusammen zu gehören. Gut das es doch noch alternative Medizin gibt.
1.) Frauenerwerbstätigkeit
Immerhin wird sie erwähnt, man hätte aber mehr darauf eingehen
können. Auch die “Altenerwerbstätigkeit” (Arbeitsplätze für >55,
Erhöhung Rentenalter) hätte ausführlicher besprochen werden können.
2.)Massive Rationalisierung der letzten Jahrzehnte
Wird sicher weitergehen, Roboter werden langsam auch abseits des
Fließbandes brauchbar (vgl. z.B. aktuelle c’t).
3.)massive Verschuldung ALLER westlichen Ökonomien
Tja, das ist die Keynes-Falle: mehr ausgeben in schlechten Zeiten,
nicht sparen in guten. Ist ein Aspekt.
4.)ENDE DES WACHSTUMS
Wird wohl kommen. Alternative: mehr unsinniges Zeug kaufen. ^^
5.)Existenz einer gewaltigen Finanz- und Spekulationsblase im Umfang
von mehreren Billionen von Dollar
Diese Blase war schon größer, ich sag nur New Economy und Neuer
Markt. Eher ein Problem: Die Schuldenfalle für Privathaushalte v.a.
in den USA. Zum Schluß noch eine Frage: Ich dachte immer, das Umlageverfahren(zumindest die Grundzüge) stammt noch aus der Kaiserzeit?Ist auch so, die bismarckschen Sozialreformen (1880er Jahre) sind der Anfang dieses ganzen Systems.
Man kann nicht alles haben, der Artikel geht zumindest recht
ausführlich auf sein Kernthema ein. Ich zB wusste nicht, dass die
Baby boomer einen Vorläufer in den 30ern hatten.
Das ist wohl wahr. Über eine radikale Abschaffung denke ich auch
nach, obwohl ich nicht vor dem Ding rumhänge. Ohnehin ist unser
TV-Konsum sehr gering.
Geht mir genauso. Auf der anderen Seite schaue ich gerne einmal ein
Fussballspiel oder eine Reportage. Es gar nicht zu haben, kann ich
mir im Moment nicht vorstellen. Die Lösung wäre ein einfaches
TV-on-demand. Aber vielleicht schaut man dann gar nicht mehr.
eingeholt zu werden. Nicht immer darf man dem Medium die Schuld
geben, sondern dem Umgang damit.
Sehe ich genauso. Darum kann der Erwachsene den Kopf wegdrehen (auch
wenns mitunter schwerfällt), aber das Kind hat keine Chance. Wer es
aber als Kind nicht gelernt hat, mit dem Medium vernünftig umzugehen,
der hat natürlich auch als Erwachsener grössere Schwierigkeiten. Bei
uns war der Fernsehkonsum strikt geregelt. Sonntags wurden wir nach
draussen geschickt und mussten sogar für Winnetou betteln. Finde
heute, es war etwas zu streng bei uns.
vorstellen, die mehr bieten als pure Unterhaltung. Ich hatte z.B. im
Grundschulalter eine sehr eingeschränkte TV-Erlaubnis. Es gab eh nur
3 Programme, und mehr als 2-3 Stunden pro Woche durfte ich nicht
gucken.
Dito ca. Denkst Du, das war zu streng? Ich kenne (kannte) Leute, die
hatten den TV abgeschafft – wegen ihrer Kinder. Die Kinder sind o.k.
heute. Ich kenne (kannte) solche, die durften sehr viel TV schauen,
die sind auch o.k. heute.
Stattdessen gab’s mal Klavierunterricht,
Uff ja, musste mich 4 Jahre quälen mit einem sehr talentierten
jüngeren Bruder als “Konkurrenz”. Der ist heute Konzertpianist, ich
kann nichts mehr.